Güterzug Begleitwagen ohne Cellonfenster

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Güterzug Begleitwagen ohne Cellonfenster

3,00

Herstellernummer: 3454

Sortimentsnummer: ohne

Mikado-Nr.: 5114/2

Baujahr: ab 1960

LüP: 9,5 cm

Ohne OVP

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Beschreibung

Das Original

Bis in die 1970er Jahre wurden Güterzüge in Deutschland regelmäßig von Personal begleitet. Außer dem Zugführer war das noch der Packmeister und Rangierer für das Rangieren in Unterwegsstationen. Vor Einführung der durchgehenden Druckluftbremse war der Wagen auch Aufenthaltsraum für die Bremser, die sich dort während der Aufenthalte aufwärmen und verpflegen konnten. Die traditionelle Gattungsbezeichnung der Begleitwagen war Pwg (Packwagen für Güterzüge).

Teilweise wurden für diese Aufgabe ehemalige Packwagen von Personenzügen verwendet. In Deutschland entwickelte Preußen ab 1885 die ersten speziellen Güterzuggepäckwagen. Sie verfügten über einen erhöhten Sitz für den Zugführer zur Zugbeobachtung. Der Zugang erfolgte über eine zunächst offene, später geschlossene Plattform mit beidseitigen Türen. Ab 1902 wurden sie nach dem Musterblatt IIc 13 gefertigt.

In Sachsen wurden ab 1889 Güterzugbegleitwagen beschafft, dabei wurde die Bauart von den normalen Gepäckwagen übernommen, sie wurden nur einfacher ausgestattet. Insgesamt wurden in 30 Jahren 350 Wagen beschafft.

1891 wurden auch in Bayern Güterzugbegleitwagen gebaut. Hier konnte das Dienstabteil nur über den Packraum erreicht werden. Dieses hatte Dreh- statt Schiebetüren.

Im gleichen Jahr wurden auch in Württemberg Beiwagen gebaut, auch hier in der Bauweise der Gepäckwagen für Personenzüge. Die Wagen hatten eine senkrechte Verbretterung und an jedem Ende eine Bühne.

Die kleineren Länderbahnen beschafften meist nach preußischem Vorbild. Die Länderbahnbauarten wurden auch nach dem Ersten Weltkrieg weitergebaut, nach Gründung der Deutschen Reichsbahn nur doch der Pwg Pr 14.

Der häufigste Wagentyp in Deutschland war der Pwg Pr 14 (preußische Bauart), der von 1913 bis 1925 in 9752 Exemplaren gebaut wurde. Neben einem Arbeitsplatz und einer Beobachtungskuppel, die ca. ein Drittel der Dachlänge einnahm, hatte dieser Wagen einen Laderaum, der die Mitnahme von bis zu vier Tonnen Stückgut ermöglichte und über beidseitige Schiebetüren beladen werden konnte. Der Wagen mit einer Länge von 8,5 Metern hatte eine Dienstmasse von 10,8 Tonnen und eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h. Die Wagen waren bis Ende der 1960er Jahre, zuletzt nur noch auf Nebenstrecken, in Betrieb und sind heute teils bei Museumsbahnen erhalten. Mit Pwg wurden auch Leig-Einheiten gebildet; dabei wurde ein Faltenbalg eingebaut, damit der gesamte Laderaum für das Personal zugänglich war.

Die Deutsche Reichsbahn benötigte Begleitwagen, die bis 100 km/h lauffähig waren. Nach zwei Prototypen (Pwgs-35) entstanden in den Jahren 1938 bis 1942 die Bauarten Pwgs-38 (35 Stück) und Pwgs-41 (687 Stück) in Stahlbauweise, die von Gepäckwagen für Personenzüge abgeleitet wurden. Dachkanzeln verschiedener Bauformen waren nur teilweise vorhanden.

In den Jahren 1944 und 1945 entstanden 4700 Wagen der Kriegsbauart Pwgs-44, basierend auf dem gedeckten Güterwagen Gmhs Bremen. Der Wagen hatte keine Beobachtungskuppel und war von Güterwagen nur aufgrund seiner zusätzlichen Fenster und Türen zu unterscheiden. Die Wagen hatten keine Lichtmaschine und liefen stets direkt hinter der Lok.

In den 1950er Jahren beschaffte die DB ihre letzte Bauart Güterzugbegleitwagen, den Pwghs-54, basierend auf dem gedeckten Güterwagen Gms-54. Der Aufbau bestand aus Profilen und Leimholzplatten. Die Einrichtung bestand aus Teilen des Umbauwagen-Programms.

Das Modell

Ab 1960 baute man bei Trix erstmals diese Ganzplastik-Ausführungen. Trotz jetzt vorhandenen Puffern, Achslagerblenden, Bremsleitungen und Druckzylinder konnte das Einzelgewicht sehr gering gehalten werden und eine Weiterverwendung auch für die Batteriebahn war geschaffen. Weitere Optionen des Einsatzes waren auch für die auf den Markt gebrachten Startpackungen von Trix, welche man für ein relativ kleines Geld jetzt erhalten konnte.

In einer zweiten Serie wurde ein hellgraues statt eines grauen Daches, wie in der 1. Serie verwendet.

Vorbild war  der Gepäckwagen der Deutschen Bundesbahn “Hannover” #129 520.

Es sind keine Abbrüche erkennbar (siehe Bilder), das Laufverhalten ist normal.  Im Bereich des Dachaufbaues sind Abriebspuren ersichtlich. Die Originalverpackung ist nicht mehr vorhanden.

Für den Transport wird der Wagen sorgfälltig verpackt.

 

 

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