Selbstentladewagen; DB 139 00tz 50. Erz III d

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Selbstentladewagen; DB 139 00tz 50. Erz III d

73,00

Herstellernummer: 487

Sortimentsnummer: ohne

Mikado-Nr.: 5101/3

Baujahr: ab 1959

LüP: 13,0 cm

Ohne OVP, jedoch mit wertiger Ersatzverpackung (AU-Box).

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Beschreibung

Das Original – der Sattelwagen

Bei Sattelwagen, auch Großraumselbstentladewagen genannt, ist im Unterschied zu den Trichterwagen keine dosierte, sondern nur eine schlagartige Entladung möglich. Der Boden fällt wie bei einem Satteldach zu beiden Seiten hin ab, die Entladeöffnung ist meist beidseits hochliegend. Die Wagen werden hauptsächlich in Ganzzügen für den Massentransport von Kohle oder Erz von Bergwerken oder Häfen zu Hüttenbetrieben oder Kraftwerken verwendet. Der Bunker, in den der Zug schrittweise entleert wird, muss entsprechend aufnahmefähig sein.

Hier, im Bereich von Kaiserslautern waren in den siebzigern und achzigern Jahren DG (Durchgangsgüterzug) und GaG (Ganzgüterzug) mit diesen Spezialwagen im Einsatz. Bis zu 4000 Tonnen Beladelast wurden in einem Zug transportiert, gezogen in der Regel von zwei E 40 -Maschinen und einer E 40 als Schiebelok. Im Fahrplan wurde meist Vorrang bei einem bereits rollenden GaG  gegenüber allen hochrangigen Zügen wie z.B. TEE oder später IC gegeben. Beim Stillstand dieser Züge wie z.B. beim Einfahrsignal in Kaiserslautern von Hochspeyer kommend (leichte Steigung) kam es einigemale vor, dass der Zug aufgrund seines Gewichtes beim Anfahren zerrissen wurde. Hoher Schaden und zeitaufwendiges Betriebshinderniss waren die Folgen.

Für die Bundesbahn war der Erztransport bis ins Saarland natürlich eine lohnende Sache. Um den steigenden Bedarf zu optimieren, fuhren die Erzzüge ab 1968 als sogenannter Doppelpark. Aus zwei bis dahin 2.000-Tonnen-Ganzzügen, bestehend aus 25 der ab 1952 gebauten Großraumgüterwagen OOtz 50 (später Fad 1 67) wurde nun ein 4.000er-Doppelpark gebildet. Zuvor erhielten alle für diesen Verkehr vorgesehenen Wagen verstärkte Zughaken.

Das Modell

Trix baute dieses Modell ab dem Jahr 1959 bis 1974 in unterschiedlichen Modellen. Unterschieden werden die Modell vor allem in den Anfangsjahren aufgrund der Beschriftung. Es sind bis heute ca. 16 verschiedene Ausführungen bekannt. Im Wesentlichen war der Wagenkasten aus durchgefärbten Kunststoff, der Rahmen und die Fahrgestelle aus Metall-Spritzguß. Bei späteren Modellen wurden die Achslager aus Stahlblech gefertigt.

Der hier gezeigte Wagen hat keinerlei Abbrüche oder Fehlteile, jedoch kleinere, leichte Farbabriebe die als Spielspuren gewertet werden können.

 

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