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D-Zug – Mitropa-Speisewagen, 4-achsig,

24,00

Herstellernummer: 20/163

Am Modell fehlen sämtliche Dachentlüfter, das Laufverhalten ist gut und normal.  Teile eines Beleuchtungssatzes sind im innern noch vorhanden, doch alle Teile für die dazu notwendige Stromaufnahme fehlen. Der Dachbereich ist stark mit Lackabplatzungen und damit verbunden Rostanhaftungen gekennzeichnet. Die Originalverpackung ist nicht mehr vorhanden, doch es wurde eine Ersatz-Verpackung beigefügt!

Für den Transport ist der Wagen damit sorgfälltig verpackt.

Beschreibung

Im Jahre 1917 übernahm die neu gegründete Mitropa durch Kauf oder Miete die Speisewagen der bisherigen privaten Gesellschaften Riffelmann, Kromrey, DESG, NSG und Scheidling sowie die wegen des Ersten Weltkrieges enteigneten ISG-Wagen.

Infolge des Versailler Vertrags musste die ISG wieder in ihre alten Rechte eingesetzt werden. Die Mitropa bewirtschaftete daher während der Zeit der Weimarer Republik nur Speisewagen im Binnenverkehr der Deutschen Reichsbahn sowie im Verkehr mit Skandinavien und den Niederlanden.

Erste eigene neue Wagen – bordeaux-rot lackiert – beschaffte die Mitropa ab 1924.

Am 1. Juni 1942 wurde der Speisewagenverkehr im Deutschen Reich eingestellt, in den besetzten Staaten verkehrten jedoch weiterhin Speisewagen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mitropa aufgeteilt, der ostdeutsche Teil behielt aufgrund des Firmensitzes in Berlin den Namen bei und bewirtschaftete in der Deutschen Demokratischen Republik und im Transitverkehr die Speisewagen – und auch die Autobahnraststätten.

Nach der Wiedervereinigung hieß die gemeinsame Bewirtschaftungsgesellschaft von 1994 bis 2002 erneut Mitropa.

Die Geschichte:

Vor Einführung von Speisewagen mussten die Reisenden auf Angebote an Speisen und Getränken auf den Unterwegsbahnhöfen zurückgreifen. Trotz hierzu zum Teil eingeplanter besonders langer Aufenthaltszeiten – beispielsweise über Mittag oder Möglichkeiten zum Erwerb warmer Speisen zum Mitnehmen – erwies sich dieses Versorgungssystem als unzureichend, insbesondere, da die Fahrtzeiten teilweise mehr als doppelt so lang wie heute waren.

Der Einsatz von Speisewagen traf anfänglich auf heftigen Widerstand der Bahnhofswirte, welche finanzielle Nachteile durch die Konkurrenz zu ihrem Angebot sahen. Letztlich zeigte sich dann aber doch, dass diese Bedenken unbegründet waren, parallel zum Siegeszug der Speisewagen blühte auch das Geschäft der Bahnhofswirte mit der Versorgung der Reisenden vor oder nach einer Fahrt oder auf Umstiegsstationen auf. Überdies gab es aber auch von technischer wie auch hygienischer Seite aus Vorbehalte, da die Speisewagen die Zuggewichte erhöhten, ohne zusätzliche Passagierkapazitäten zu schaffen, und man etwaige durch den Zug ziehende Küchen- oder Speisegerüche für schädlich hielt.

Das Modell:

Die ersten 4-achsigen Reichsbahn Personenwagen/Packwagen und D-Zugwagen wurden von Trix ab dem Jahr 1937 gebaut. Die Wagen waren alle aus Litho-Blech gefertigt und hatten eine Länge über Puffer (LüP) von 214 mm.

Dieses Modell wurde nach dem Krieg ab 1949 bis 1953 wieder aufgelegt, wobei die Dachentlüfter jetzt aus Metall-Spritzguß gefertigt wurden und ein Beleuchtungssatz mit der Artikelnummer 30/73 angeboten wurde.

 

 

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