
Eilzüge verkehrten in Deutschland seit 1907. Es handelte sich dabei um Züge des sogenannten Mittelverkehrs, einer Zugreihe, die zwischen Schnellzügen und Personenzügen angesiedelt war. Sie sollte Zubringerfunktionen auf Hauptbahnen abseits der großen Verkehrsströme erfüllen, und Klein- und Mittelstädte untereinander und mit Großstädten verbinden. Bis zum Fahrplanwechsel am 7. Oktober 1928 erfüllten diese Zwecke zumeist sogenannte beschleunigte Personenzüge, die meist aus älteren Personenwagen der Länderbauarten gebildet wurden. Eilzüge wurden zunächst aus vierachsigen Abteilwagen der Länderbauarten gebildet. Einhergehend mit der Abschaffung der 4. Wagenklasse 1928 wurden durch die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft Überlegungen zur Komfortsteigerung im Mittelverkehr angestellt. Daraus entstanden die Eilzugwagen der Bauarten 1929–1934. Später wurden diese Wagen durch weitere geeignete Wagen ergänzt bzw. ersetzt. Charakteristisch für langlaufende Eilzüge war die homogene Bildung aus etwa gleich gestalteter Wagen, so daß ein Führen von Kurswagen aus und zu Schnellzügen erfolgen konnte.
Es wurden keine Produkte gefunden, die deiner Auswahl entsprechen.