Ancistrus dolichopterus albino groß

Ancistrus dolichopterus albino groß

16,95

Blauer Antennenwels als Jungtier ein guter Algenfresser.

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Beschreibung

Der Blaue Antennenwels kommt ursprünglich aus den Zuflüssen des Amazonas. Diese hier angebotene Zuchtvariante in albonistischer Ausführung ist reinerbig und wird bei uns seit einigen Jahren regelmäßig vermehrt. Das Männchen, sowie das Weibchen können eine Gesamtgröße von bis zu 15 cm erreichen. Den Geschlechtsunterschied kann man allerdings erst bei mittelgroßen Tieren erkennen. Dem Männchen wachsen dann nämlich “Tentakeln” (“geweihähnliche” Auswüchse) auf dem Kopf. Der Ancistrus dolichopterus ist ein friedlicher, robuster, etwas kurios aussehender und meistens nachtaktiver Bodenfisch, welcher gut für das Gesellschaftsbecken geeignet ist (Temperaturbereich zwischen 22° – 28 °C. Allerdings sollte die Beckenlänge nicht unter 80 cm betragen. Am liebsten mag er klare Becken mit genügend Sauerstoffzufuhr, welche gut bepflanzt und wo genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sind. Ganz wichtig bei der Haltung des Antennenwelses ist es, dass Wurzeln, Kokosnüsse o. ä. im Becken eingebracht werden, da sie die darin enthaltene Cellulose für die Verdauung unbedingt benötigen (Antennenwelse raspeln ständig an den Wurzeln u.ä. herum). Seit Anfang 2011 führen wir bei unseren Hausmarkeprodukten eine spezielle Bodentablette mit 30% Eichenholzanteilen, was den optimalen Verdauungsprozess der Tiere fördert. Der ideale pH-Wert sollte zwischen 6,2 – 8,0 und die Härte zwischen 3 – 15° dGH betragen. Als Futter nimmt der Wels gerne Lebendes, Flocken, Pflanzliches (Gurkenscheiben, Erbsen, Salat) und Tablettenfutter. Oftmals wird der Ancistrus auch als guter “Algenvertilger” gepriesen. Hierzu muss aber gesagt werden, dass dieses nur im Jungfischalter zutrifft. Mit zunehmendem Alter wird der benötigte Proteinanteil größer und kann somit nicht mehr mit rein pflanzlicher Kost gesättigt werden. Die Fortpflanzung des Ancistrus dolichopterus ist einfach. Am besten bietet man dem Mann auch mehrere Weibchen an (auch Fische können wählerisch sein). Manchmal kann man durch die Kopfverfärbung beim Weibchen (wird graurot bis lila) die Paarungsbereitschaft erkennen. Das Männchen sucht sich für das Gelege eine Höhle aus (gerne enge Röhren mit nur einem Eingang, aber auch andere Unterschlüpfe werden angenommen) und verteidigt diese dann energisch gegen Artgenossen. Selbst das Weibchen wird anfangs ständig verjagt, bis er dann endlich den Zugang zur Höhle freigibt. Es kann einige Tage dauern, bis es zur Eiablage in der Höhle kommt. Die Eier sind ca. 3 mm groß und haben eine sehr auffällige orange Färbung. Der Ancistrusmann übernimmt jetzt die komplette Brutpflege, dass heißt, er befächelt die Eier ständig und säubert sie auch von jeglichen Schmutzpartikeln. Nach ca. 4 – 5 Tagen schlüpfen dann die kleinen Larven. Sie besitzen einen großen, gelben Dottersack, von welchem sie sich die ersten Tage ernähren. Der Papa entlässt die Kleinen allerdings immer noch nicht aus seiner Obhut, sondern verhindert ihr Ausschwärmen durch das Fächeln vor dem Ausgang. Nach ungefähr weiteren fünf Tagen ist der Dottersack verzehrt und die kleinen, jetzt ca. 1 cm großen, Ancistrenbabies verlassen die Höhle, um auf Nahrungssuche zu gehen. Jetzt erst ist die Brutpflege des Vaters beendet. Normalerweise stellen weder Vater noch Mutter den Kleinen nach.

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Gewicht 0.025 kg
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